© 2019 Filmfest der Alternativen in Mecklenburg-Vorpommern

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Das Filmfest der Alternativen
in Mecklenburg-Vorpommern.

In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?

 

Mit dieser Fragestellung entstand 2009 das heutige „Filmfest der Alternativen“ in Schwerin. Etwa 20 Bürger der Landeshauptstadt Schwerin verständigten sich darauf, dass den Mitmenschen der Stadt, Alternativen zu unseren aktuellen Wirtschaftssystem aufgezeigt werden sollten und so gründete sich der „Freundeskreis Schwerin für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ und veranstaltete eine Kampagnenwoche zum bedingungslosen Grundeinkommen. Gäste bei dieser ersten Filmfestreihe der Alternativen waren z.B. eine Europaabgeordnete, eine zukünftige Vice- Landtagspräsidentin und natürlich Susanne Wiest, die zu der Zeit die Nation mit der Idee
eines BGE begeisterte.

 

2017 geht das „FdA“ in die 9.te Runde. Und eigentlich hätte es nicht dazu kommen müssen. Von 2006 bis 2009 förderte die Bundesregierung Programme von „Aktion Mensch“ und deren Unterprogram „dieGesellschafter“ mit dem Arbeitstitel „ueber“.
So gab es die Veranstaltungsreihen 2006 „ueber Mut“, 2007 „ueber morgen“, 2008 „ueber arbeiten“ und 2009 „ueber Macht“.

Nachdem 2008 folgendes vermeldet wurde: „Die Internetplattform dieGesellschafter.de mit rund 1,2 Millionen Besucherinnen und Besuchern und mehr als 100.000 Beiträgen zu einem wichtigen politischen Diskussionsforum in Deutschland entwickelt.
Das Projekt sucht auch praktische Antworten: Rund 4.200 Förderanträge für neue Initiativen sind bisher bei der Aktion Mensch eingegangen.“, ist die Internetseite seit längeren nicht mehr aufrufbar. Warum wurde dieses zivilgesellschaftliche Experiment 2009 eingestellt? Diese Frage bleibt bis heute offen? Als sich 2009 abzeichnete, dass dieses, von der BRD finanzierte Filmfest nicht weiterbestehen würde, entschlossen sich etwa 20 Menschen aus unterschiedlichen Organisationen und Gruppen etwas Ähnliches lokal, auf die Beine zu stellen. Und so ergab es sich, dass 2009 nicht nur das von der Urania organisierte bundesweite Filmfest „ueber Macht“ sondern auf das „Filmfest zum bGE“ Premieren hatten.

 

2010 gab es dann erstmalig die Gelegenheit mit Jugendlichen, innerhalb einer Projektwoche, die Filmfestwoche zu gestalten. www.youtube.com/watch?v=CXINuqLiOCw

 

2011-2014 gab es immer mal wieder Filmpremieren in Schwerin, wie z.B. „More than honey“, „Leben mit der Energiewende“ und
„PolyPoly – Geld für alle“ mit den dazugehörigen Fachexperten und Spezialisten. Es fiel aber auch Filme aus unterschiedlichen Gründen aus und mussten ersetzt werden. Andere wiederrum wurden doppelt gezeigt. Wie z.B. „Der Bauer und sein Prinz“.

2015 hatte die Filmgemeinde das Vergnügen „Bertram Verhaag“ in der Landeshauptstadt Schwerin begrüßen zu dürfen. An vier Abenden stand er für seine Filme Rede und Antwort. Darunter der in Großbritannien und im gesamten Commonwealth verbotene Film „Der Bauer und sein Prinz“. Dieser Film wurde 2x (Kultursaal Medewege und Capitol Schwerin), mit insgesamt 250 Zuschauern aufgeführt.

 

Jedes Jahr aufs Neue, versucht das „Filmfest der Alternativen“ einen (Spannungs-) Bogen zu spannen. Einen Bogen aus der Analyse der Vergangenheit, über den aktuellen Zeitgeist hin zu einer gesunden solidarischen Zukunft der Gesellschaft. Mit seinen bisher etwa 2.500 Zuschauern (Stand 2016), stetig wachsend, ist das „Filmfest der Alternativen“ eines der erfolgreichsten Independent-Festivals Nordostdeutschlands. Selbstverständlich ist das „Filmfest der Alternativen“ auch für weitere Künstler geöffnet, die sich Gedanken über unsere gemeinsame Zukunft machen. So kann es durchaus passieren, das ihr mit „Schwimmenden Särgen”, einen „Slumbeichtstuhl“ in Berührung kommt oder mit einer musikalischen Live-Performance der “Kleinstadtrandale” begeistert werdet. Denn, was uns wichtig ist: Euch zum weiterdenken anzuregen! In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?

 

P.S. „In den 200.000 Jahren seiner Existenz hat der Mensch ein Gleichgewicht gestört, das sich in 4 Milliarden Jahren entwickelt hat. Der Preis dafür ist hoch, doch es ist zu spät, um sich Pessimismus leisten zu können. Es bleiben der Menschheit nur noch wenige Jahre, um den Trend umzukehren: Wir müssen Schluss machen mit der maßlosen Ausbeutung der Reichtümer dieser Erde und müssen unsere Konsumgewohnheiten ändern.“

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Betreff: Filmfest
 

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